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Enten

Entenhistorie ....

Enten sind die tollsten Schneckenvernichter, die man im Garten haben kann und sie machen viel Freude, wenn man ihnen bei ihren Runden im Garten zuschaut!

Das erste Entenpaar bekam ich 1995 oder 1996 von Freunden: Dulik und Kaczka. Dazu kam im Jahr darauf eine weitere braune Ente (“Hühnchen”), ebenso ein Erpel. Kaczka bekam Junge, die braune Ente zog ebenfalls ein Kind auf (“Hühnchen-Kind”).
Das Hühnchen-Kind wurde vom Erpel-Vater schwer am Hals verletzt und blieb deshalb bei uns, bis es nach einigen Jahren leider der Fuchs holte.
Kaczka bekam im nächsten Jahr wieder Entchen, die Erpel gaben wir weg zum Schlachten, ebenso eine Jungente mitsamt dem alten Erpel, der unleidlich geworden war, sie durften bei Bekannten bleiben und Schnecken fressen.
Zwei oder drei Jungenten blieben da. Als der Fuchs kam, ließ Kaczka ihr Leben für die Kinder. Die zwei verbleibenden Jungerpel hatten Stress miteinander. Im folgenden Winter wurde der Schwächere von beiden krank und lag eines Morgens erfroren im Schnee. 

Dann kamen im Jahr 2000 die Laufenten dazu: Pünktchen und Anton. Pünktchen wurde von beiden Erpeln gedeckt, es gab (im Jahr 2002 ?) acht Kinder, darunter leider viele Erpel. Vier davon gingen den Weg vieler Enten, ein Pärchen ging bis ins Ruhrgebiet, leider fand der dortige Haushund Gefallen daran, sie zu erlegen :-(((  Ein Jungerpel fand bei der Ente der Postfrau ein neues Zuhause  :-))))

Laufenten sind anscheinend anfällig für Gelenkerkrankungen, sie hatten immer wieder Probleme mit dem Laufen..... und der Fuchs tat ein Übriges. Füchse sind bei uns im Winter ein Problem, sie kommen bis in den Garten.... oder ein Marder? Wir haben niemals einen gesehen, nur die Reste unserer Enten im Gras oder Schnee gefunden.

Seit Herbst 2004 haben wir ein Pärchen Streicherenten dazugeholt. Es waren eigentlich vier, aber einer der Erpel wurde nach kurzer Zeit vom Fuchs geholt, die zweite Ente erlebte dasselbe Schicksal im Frühjahr 2005.

Leider wollten sie dieses Jahr nicht mit dem Brüten anfangen, obwohl sie viele Eier gelegt hatten.... vielleicht klappts nächstes Jahr mit dem gefiederten Nachwuchs!

Inzwischen haben unsere Enten keinen Namen mehr, aber sie kommen auf “Quak, quak, kommet, geht Bedde!” abends in ihr Häuschen.